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Die Entstehung der Schwimmhilfen

BEMA Schwimmflügel FriedolaSchwimmflügel sind paarweise getragene, leichte Auftriebskörper, die an den Oberarmen als Schwimmhilfe dienen. Typischerweise werden Schwimmflügel aus Kunststoff hergestellt und mit Luft gefüllt, um das für den Auftrieb nötige geringe Gewicht zu erzielen. Sie gelten zusammen mit dem Schwimmring zu den meist gebrauchten Hilfen zum schwimmen Lernen.

Die nützlichste Anwendung des Schwimmflügels ist selbstverständlich der Badeausflug mit den Kindern. Gerade für Babys und Kleinkinder bieten sich die orangefarbenen Helferchen beim Planschen an, da moderne Schwimmflügel nicht nur die gewünschte Sicherheit bieten, sondern auch die Bewegungsfreiheit nur minimal einschränken – anders als z.B. Schwimmreifen. Damit eignen sie sich auch hervorragend als Unterstützung für Kinder, die schon früh das Schwimmen erlernen. Als Lebensretter für Notsituationen sind Schwimmflügel aus praktischen Gründen und Sicherheitsbedenken allerdings nicht im Einsatz, auch wenn sie zum Zeitpunkt ihrer Erfindung wohl durchaus als solche konzipiert waren.

Bernhard Markwitz gilt als Erfinder des Schwimmflügels. Die Inspiration zur Entwicklung der nützlichen Schwimmkissen lieferte Mitte der 50er Jahre ausgerechnet ein Unfall. Nachdem seine junge Tochter beinahe in einem Teich ertrunken wäre, konzipierte er die ersten Schwimmkissen für die Oberarme und organisierte kurzerhand selbst deren Produktion und Vermarktung. So kam 1964 unter dem Markennamen “BEMA”, der moderne Schwimmflügel auf den Markt – benannt nach den Initialen seines tüchtigen Erfinders.

Ähnliche Konzepte wurden zur gleichen Zeit in Australien und bereits zuvor schon in den USA entwickelt. Sie ähnelten den in Europa weitverbreiteten Schwimmflügeln, glänzten allerdings nicht durch dieselbe Durchsetzungsfähigkeit.

Auch heute gilt BEMA mit langjähriger Erfahrung noch als unangefochtener Marktführer im Nischenmarkt der Schwimmflügel und anderer Schwimmhilfen. In Testberichten hebt sich BEMA immer wieder durch gute Bewertungen hervor, besonders im Hinblick auf die Sicherheitsstandards und der Schadstofffreiheit des Materials. Moderne Schwimmflügel sind mit Rückschlagventilen und je zwei Luftkammern ausgestattet, um auch bei Schäden oder versehentlichem Öffnen des Ventils noch den nötigen Auftrieb zu gewährleisten.

Diverse Kunststoffe sind heute das bevorzugte Material für Schwimmflügel. Gegenüber früheren Auftriebshilfen aus Kork oder Gummi sind die aufblasbaren Kunststoffkissen leichter, was höheren Auftrieb ermöglicht und dadurch bereits bei kleinerem Volumen zufriedenstellende Ergebnisse erzielt. Hautkontakt mit Kunststoffen wie auch Gummi kann allerdings bei empfindlichen Menschen zu Unverträglichkeitsreaktionen führen – ein Faktor, der die Gesundheit des Kindes betrifft und daher bei der Entscheidung für die richtige Schwimmhilfe nicht unbeachtet bleiben sollte.


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